Mit Tomaten die Gesundheit stärken

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Grafik pixabay.com

Tomaten sind nicht nur lecker, sondern dazu auch noch sehr gesund. Wussten Sie, dass Tomaten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie beta-Carotin und Lykopin. Sie tragen dazu bei, Ihr Risiko für einige Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Gleichzeitig stärken diese Stoffe Ihre Abwehrkräfte. Besonders viel Lykopin steckt in der Schale. Zahlreiche Veröffentlichungen und Studien weisen darauf hin, dass Lykopin mehrere gesundheitsfördernde Effekte ausübt:


1. Der Pflanzenfarbstoff Lykopin fängt in Ihrem Körper aggressive Sauerstoffverbindungen (Freie Radikale) ab und verhindert so, dass diese Ihre Zellen schädigen. So trägt er dazu bei, Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose zu verringern.


2. Tomaten schützen vor Schlaganfall: Finnische Wissenschaftler (Kuopio) haben in einer Langzeitstudie über 12 Jahre den gesundheitlichen Werdegang von über 1.000 Männern verfolgt.
Das Ergebnis: Wer vergleichsweise hohe Mengen von dem Carotinoid Lykopin im Blut hat, erleidet deutlich seltener einen SchlaganfalI: Die Wahrscheinlichkeit ist um 55 Prozent geringer, als bei Studienteilnehmern mit sehr geringen Lykopinwerten im Blut.


3. In der frühen Phase der Krebsentstehung unterdrückt Lykopin die Umwandlung vorgeschädigter Zellen zu Krebszellen. Damit kann es möglicherweise der Entstehung bestimmter Krebsarten vorbeugen.
Wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen solche Zusammenhänge für Prostata-, Lungen- und Magenkrebs. Bei Patienten mit höherem Lykopinspiegel im Blut traten auch Tumore der Speiseröhre, des Darms, der Brust und des Gebärmutterhalses seltener auf.
Trotz der gesundheitsfördernden Wirkungen von Lykopin lässt sich daher nicht der Rückschluss ziehen, dass eine hohe Zufuhr von Lykopin eine Krebserkrankung verhindern kann.
Gleichzeitig liefern Studien zahlreiche Hinweise, dass ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Krebs- und Gefäßerkrankungen und der Carotinoid-Aufnahme durch den Verzehr von Obst und Gemüse besteht, nicht aber mit der isolierten Aufnahme von Carotinoiden aus Präparaten.


Lycopin in der richtigen Form
In Drogeriemärkten erhalten Sie Lykopin in Tablettenform. Vergessen Sie diese Produkte und essen Sie einfach Tomaten. Bedenken Sie, dass die Entstehung von Krebs ein sehr komplexes Geschehen ist, bei dem zahlreiche Faktoren eine Rolle spielen.
Ihr Körper kann das Lykopin aus verarbeiteten und erhitzen Tomatenprodukten (Tomatenmark, Dosentomaten, Tomatensaft) besser verwerten als aus rohen Tomaten.
Das Lykopin ist hitzestabil und bleibt beim Kochen und bei schonender Verarbeitung größtenteils erhalten. Gleichzeitig reduziert sich beim Erhitzen der Wassergehalt der Früchte so drastisch, so dass der Anteil des Lykopin in erhitzen Tomaten erheblich höher ist als der in rohen:
Durch das Erhitzen brechen die pflanzlichen Zellstrukturen auf und das Lykopin wird herausgelöst wird. Steigern können Sie die Aufnahme von Lykopin noch durch die Kombination mit etwas Fett.
100 Gramm Tomatenpüree enthalten 21,7 Milligramm Lykopin, die gleiche Menge rohe Tomaten jedoch nur 2,5 Milligramm. Gründe genug, Abwechslung in Ihren Speiseplan zu bringen und Tomaten öfter mal zu kochen.
Als Tipp: Trinken Sie öfters Tomatensaft mit 1 TL Leinöl und kochen sie öfters mit Tomatenmark.
Weitere Tipps erhalten Sie per Email. Schreiben Sie einfach an fitimessen@gmail.com

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